

| Ich kann manchmal nach dem Glück greifen, es kurz festhalten, dann muss ich es wieder loslassen und von neuem suchen. Tom Waits Seit sie fünf ist, will sie Sängerin werden – eine Leidenschaft, der sie folgte - mit einigen Umwegen wohlverstanden. ‚Cool und lässig aber mit einer gehörigen Portion Temperament und einer schier unglaublichen Präsenz’ beschreibt ein Journalist ihre Musik. Tatsächlich überzeugen Ihre mühelose Virtuosität und Dynamik ebenso wie ihre Natürlichkeit auf der Bühne. Sie wollte ihren eigenen Weg finden, dabei war dieser gar nicht so leicht wie es aussieht; sich als eigenständige Musikerin und Sängerin zu behaupten bedeutete für sie zu wachsen und Ausdauer zu entwickeln. Mit 20 schlug sie sogar ein Angebot eines bekannten Produzenten aus, der sie engagieren wollte als sie mit seinem Song auf der Compilation HitNews93 von K-Tel erschienen war; das war ihr zu wenig ‚echt’. ‚Ich kann immer nur tun was zu mir passt’ sagt sie, und es macht ihr offensichtlich Spass sich auf ihrer Reise immer weiter zu entfalten. Nun hat sie ihr eigenes mehr als ausgeschlafenes Album ‚Secret Whisper’ abgeliefert und entführt ihre Zuhörer zusammen mit ihrem einzigartigen Trio in eine andere Welt. Barbara Balzan ist alles andere als eine weitere beliebige Jazz-Vokalistin die sich im Grenzgebiet von Jazz und Populärmusik versucht. Zusammen mit ihrem Quartett ist sie für die Aufnahme der CD einen über zweijährigen Weg gegangen, hat ihre Formation um den weltweit gefeierten Ausnahmetrompeter Paolo Fresu erweitert und weiteren Gastmusikern, etwa dem Pianisten Chris Wiesendanger, im Studio Raum gegeben. Die Frage nach der Funktion der Stimme in der zeitgenössischen Musikkultur inspirieren die Sängerin seit langem. Auf der von der internationalen Presse gelobten Debut-CD ‚tender awakening’ entfaltet sie ihre Stimme zu eigenwilliger Instrumentierung mit Cello, Kontrabass und Flügel. ‚Nach den positiven Kritiken über meine erste CD wollte ich mich weiterentwickeln bis für mich alles stimmte. Obwohl ‚Secret Whisper musikalisch äusserst divers ist, war das alles verbindende Element stets die Melodie, entlang der wir uns bewegten’, erklärt sie. Tatsächlich schreibt eine Journalistin: ‚Ihr ‚Red Is The Irish Rose’ ist stark.. ein auf die Kernaussage reduziertes, irisches Traditional, das mit einer Zartheit dargeboten wird, die schlicht grossartig ist.’ Ein anderer bekennt: ‚Einmal in den CD-Player eingeschoben, lässt einen ihre Stimme kaum mehr los, krallt sich einem an der Haut und vor allem in der Seele fest. Balzan mengt eigene Kompositionen zwischen irischer und lateinischer Musik (Bossa) mit Coverversionen von Artisten wie Sting, den Beatles oder auch Clint Eastwood. Dessen wunderschöne Ballade «Why should I care», im Original von niemand geringerem als Diana Krall interpretiert, zeigt die Gradlinigkeit von Barbara Balzan. «Ich habe mich in diesen Song verliebt und habe ihn anders als Diana Krall gehört und ihn deshalb nochmals aufgenommen.» Wer an Krall nicht scheitert, scheitert wohl nirgendwo so bald.’ Musik war seit dem Kindergarten ihre natürliche Gabe; Barbara Balzan spielte Flöte und Gitarre und war vor allem von der warmen Stimme der Sängerin Marie Osmond begeistert. Dennoch weigerte sie sich ans Konservatorium zu gehen und absolvierte eine Lehre als kaufmännische Angestellte; und doch wollte ihr Weg immer intensiver in Richtung Musik führen. Als sie sich nach einer neuen Stelle umsah und ihr schon eine neue Anstellung winkte, hatte sie das Schlüsselerlebnis: Der Stuhl, der an ihrer neuen Stelle für sie bereit stand, schaute sie auf einmal so an, als wolle er ihr die ganze Essenz des Lebens nehmen, falls sie tatsächlich auf ihm Platz nehmen sollte. Da bemerkte sie endlich, dass sie seit jeher eine grosse Sehnsucht spürte sich musikalisch zu entfalten, und sie gab ihrem Drang nach Musik durch ihre Stimme mit anderen Menschen zu teilen. ‚Dies brachte das Risiko mit sich alles auf eine Karte zu setzen und andere lebensnotwendige Jobs aufzugeben und bescherte mir natürlich eine nicht besonders ruhige Zeit; vor allem war es zuerst auch anstrengen zu merken, dass es zum Singen auf der Bühne eine innere Sicherheit und meine eigene Persönlichkeits-Entwicklung brauchte’, lacht sie ‚doch es lohnt sich, meinem Urvertrauen zu folgen.’ Bereits während ihres Studiums von 1994 – 2000 das sie an der Musikhochschule Luzern und an der Musikakademie St. Gallen absolvierte wurde Radio DRS 2 auf sie aufmerksam und engagierte sie zum Jazz-Apéro. In zahlreichen Workshops kam sie mit mehreren Jazz-Grössen in Berührung. Sie traf 1999 auf den australischen Panisten Peter Waters, der in ihr das Interesse an freien Improvisationen und Klang weckte; neben weiteren Projekten sang sie in seiner Formation ‚Quintetto Zero’ neben Franco Ambrosetti, Lukas Niggli und Daniel Pezzotti. Bald gründete sie ihr Barbara Balzan Quartet, mit dem später ihre Debut-CD ‚tender awakening’ herauskam; im 2001 wurde sie am Jazzfestival Zürich als beste Solistin ausgezeichnet und im Jahr darauf vom Jazz Festival Israel und ebenso an die Expo in Murten eingeladen, wo sie den Mailänder Bassisten Attilio Zanchi und den Sardischen Trompeter Paolo Fresu kennen lernte. 2004 war sie am Montreux Jazz Festival Gastsängerin im Duo von Garrison Fewell (USA) und Attilio Zanchi (I). 2006/07 tourte sie mit dem Vince Benedetti Trio, sang im selben Jahr neben Daniel Schnyder, Eduardo Costa und anderen im Projekt ‚5ENSEMBLE / Unbekannte Perlen von A.C. Jobim. Im 2007/08 wurde sie zur Pro-Argovia-Artistin gewählt. Barbara Balzan sang mit Andy Scherrer, Roberto Cipelli, Thomas Silvestri, Willy Kotun, Michael Gassman und weiteren wunderbaren Musikern. Neben anderen positiven Pressestimmen, brachte der Rundfunk Berlin-Brandenburg im Mai 2010 einen Beitrag in ‚The Voice’ zu ihrer neuesten CD ‚Secret Whisper’. Die Leichtigkeit und Virtuosität in ihrer Stimme erlangte sie zu einem grossen Teil durch die Zusammenarbeit mit dem israelischen Alexander Techniker Noam Renen, mit dem sie seit 2000 arbeitet. ‚Konzerte zu singen und das Publikum teilhaben lassen an der Kreativität, Tiefe und Interaktion, die entstehen, das ist ein Idealzustand für mich als Musikerin. Meine Kraftquelle und der Gegenpol zu meinem nicht immer ruhigen Leben finde ich in der Natur und im Tai Chi. In dem Moment wenn sich mein Herz öffnet und unmittelbare Verbundenheit und Fülle spürbar wird, oder Klang und Körper eins sind, schöpfe ich Kraft und ich bin im Fluss von Kreativität - das ist für mich Glück. Es kann schon passieren, dass ich mir dann heimlich einbilde aus diesem Ganzen ein Geflüster unserer Ahnen und weiterer Wesen zu hören – und nenne es ganz unverblümt einfach ‚Secret Whisper.’ Pressestimmen für die Debut CD ‘tender awakening’ / The Montreux Jazz Label TCB: “One of the most interesting voices in the panorama of European vocal jazz” Paolo Fresu „Wunderbares Timbre, vielfältige Farben, überzeugend, absolute eigenständig“ Nick Liebmann/NZZ „Brillant“ ***** FONOFORUM/Dr.Stephan Richter „Ihre warme, expressive Stimmführung ergibt eine Präsenz mit Gänsehaut-Effekt“ Matthias Inhoffen/STEREOPLAY ‚Jazzman’ **** The French Jazz magazine ‘FONOFORUM’ ‘b rilliant’ ***** The German magazine ‚Jazz’n’more’ ****The Swiss magazine ‘BRIGITTE’ The German women’s magazine presented tender awakening in issue 14/2004 Stereoplay Music: 8-9 / Sound: 9 / Repertoire: 9 The German magazine The Neue Zürcher Zeitung NZZ praised tender awakening enthusiastically. ‘Concerto’ **** The Austrian Magazine La Radio Ferarock de la Metropole Lilloise (F) chose tender awakening for their favorite playlist. Radio Unerhört Marburg (D) presented tender awakening in ‚Jazz Zeit: Neues von der kreativen Musik’. Radio DRS2 Zürich presented tender awakening in Apéro. Radio Swiss Jazz chose tender awakening for their playlist. Etc. |